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Neobroker-Vergleich

Neobroker haben den Börsenhandel günstig und einfach gemacht: Depot per App eröffnen, ETF-Sparplan einrichten, fertig. Im Rechner vergleichst du Kosten und Leistungen vieler Broker. Darunter erklären wir, was Neobroker können – und wo ihre Grenzen liegen.

Aktualisiert: Oktober 2026 Kostenlos & unverbindlich Viele Anbieter im Vergleich
Ordergebühr
oft 0 bis 1 € pro Order
Sparpläne
meist kostenlos
Bedienung
vor allem per App
Wertpapiere
Sondervermögen

Neobroker-Rechner

Aktuelle Angebote vieler Anbieter auf einen Blick

Der Rechner wird von der financeAds GmbH & Co. KG bereitgestellt. Mit dem Klick wird er von deren Server geladen, dabei wird unter anderem deine IP-Adresse übertragen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.

Werbehinweis: Der Vergleich enthält Partnerlinks. Schließt du über einen Link einen Vertrag ab, erhalten wir eine Provision. An deinem Preis ändert das nichts.

Darauf solltest du achten

  • Was kostet eine Order wirklich – inklusive Spread am Handelsplatz?
  • Gibt es die ETFs und Aktien, die du besparen willst, als Sparplan?
  • Über welche Handelsplätze kannst du handeln?
  • Sind Depotüberträge in beide Richtungen möglich?
  • Führt der Broker die Steuer automatisch ab?

Was sind Neobroker?

Als Neobroker wird eine neue Generation von Depotanbietern bezeichnet. Früher bekam man ein Wertpapierdepot fast nur bei Filial- oder Direktbanken. Neobroker setzen dagegen konsequent auf eine App, schlanke Abläufe und sehr niedrige Gebühren. Viele verlangen pro Order nur 1 € oder gar nichts, und ETF-Sparpläne sind häufig kostenlos.

Möglich wird das, weil Neobroker meist nur über einen oder wenige Handelsplätze handeln und kaum Zusatzleistungen anbieten. Die Depots selbst werden oft von einer Partnerbank geführt oder der Broker hat inzwischen eine eigene Banklizenz.

Kosten: Worauf es beim Vergleich ankommt

  • Ordergebühr: Feste Beträge wie 1 € pro Order sind typisch. Manche Anbieter haben Gratis-Orders erst ab einem Mindestvolumen oder eine Flatrate mit monatlicher Gebühr.
  • Spread: Der Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufskurs. Er ist bei wenigen Handelsplätzen besonders wichtig, weil du keinen günstigeren Börsenplatz wählen kannst.
  • Sparpläne: Achte darauf, wie viele ETFs und Aktien sparplanfähig sind und ab welcher Rate.
  • Fremdkosten: Bei Fremdwährungen oder bestimmten Handelsplätzen können zusätzliche Kosten anfallen.

Seit Juli 2026 dürfen Broker in der EU keine Rückvergütungen von Handelsplätzen für die Weiterleitung von Kundenorders mehr erhalten (Payment for Order Flow). Diese Einnahmen waren ein wichtiger Teil des Geschäftsmodells vieler Neobroker. Einige Anbieter haben ihre Preismodelle deshalb angepasst. Prüfe die aktuellen Konditionen direkt beim Anbieter.

Wie sicher sind Neobroker?

Auch bei Neobrokern gilt: Deine Wertpapiere sind Sondervermögen und gehören dir. Geht der Broker oder seine Partnerbank pleite, fallen sie nicht in die Insolvenzmasse. Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist über die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Bank geschützt. Prüfe, bei welcher Bank das Geld liegt und in welchem Land sie sitzt.

Deutsche Neobroker und solche mit deutscher Zweigniederlassung führen die Steuer in der Regel automatisch ab und nehmen Freistellungsaufträge an.

Wann sich ein Neobroker lohnt

Neobroker sind ideal für ETF-Sparpläne und für Anleger, die vor allem bekannte Aktien und ETFs kaufen und dabei möglichst wenig zahlen wollen. Wer unterwegs per Handy handeln möchte, bekommt bei vielen Neobrokern eine sehr gute App.

Hast du bereits ein kostenloses Depot, musst du es nicht umziehen. Viele Anleger nutzen einen Neobroker als Zweitdepot für Sparpläne oder günstige Käufe und behalten ihr bisheriges Depot. Mehrere Depots sind problemlos möglich. Den Sparerpauschbetrag von 1.000 € teilst du dann per Freistellungsauftrag auf die Anbieter auf.

Die Nachteile von Neobrokern

  • Weniger Handelsplätze: Oft nur einer oder wenige. Du kannst den Ausführungsort kaum selbst wählen.
  • Kleinere Auswahl: Exotische Aktien, viele Anleihen oder manche Fonds fehlen.
  • Weniger Service: Zusatzleistungen wie die Erstattung ausländischer Quellensteuer oder persönliche Beratung gibt es meist nicht. Der Kundenservice läuft vor allem per Chat.
  • App-Zwang: Manche Anbieter funktionieren nur oder vor allem über die App.

Für die meisten Privatanleger mit ETF-Sparplan spielen diese Punkte kaum eine Rolle. Wer viele verschiedene Wertpapiere oder Handelsplätze braucht, ist bei einem klassischen Online-Broker besser aufgehoben.

Häufige Fragen: Neobroker

Sind Neobroker wirklich kostenlos?

Teilweise. Viele verlangen keine Depotgebühr und kostenlose Sparpläne, für Einzelorders aber oft 1 €. Dazu kommt bei jedem Kauf und Verkauf der Spread. Ganz ohne Kosten handelt man also selten.

Kann ich mein Depot zu einem Neobroker übertragen?

Bei den meisten Neobrokern ja, eingehende Depotüberträge sind meist kostenlos. Manche Anbieter akzeptieren aber nicht alle Wertpapiere oder bieten nur ausgehende Überträge an. Prüfe das vor dem Wechsel.

Ist ein Neobroker für Anfänger geeignet?

Ja, gerade für den Einstieg mit einem ETF-Sparplan. Die Apps sind einfach zu bedienen. Wichtig ist, sich vorher mit den Grundlagen zu beschäftigen und nicht wegen der einfachen Bedienung zu häufigem Handeln verleiten zu lassen.

Was ist der Unterschied zwischen Neobroker und Online-Broker?

Die Grenze ist fließend. Neobroker sind meist rein App-basiert, sehr günstig und haben ein schlankeres Angebot. Klassische Online-Broker bieten mehr Handelsplätze, Wertpapiere und Services, sind dafür bei Einzelorders oft teurer.

So vergleichen wir

Die Angebote im Rechner stammen von unserem Partner financeAds und werden laufend aktualisiert. Unsere Ratgebertexte schreiben wir selbst und prüfen Steuer- und Rechtsangaben anhand offizieller Quellen. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und keine individuelle Beratung. Konditionen können sich jederzeit ändern – maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Anbieters.

Quellen

Weitere Vergleiche