Girokonto-Vergleich
Über das Girokonto läuft dein Gehalt, deine Miete und dein Einkaufen. Gebühren summieren sich hier schnell auf über 100 € im Jahr. Im Rechner vergleichst du Kontoführung, Karten und Dispozins.
- Wichtigste Kosten
- Kontoführung & Karte
- Kontowechsel
- mit gesetzlicher Wechselhilfe
- Einlagensicherung
- bis 100.000 € pro Bank
- Echtzeitüberweisung
- Pflicht für Euro-Banken
Girokonto-Rechner
Aktuelle Angebote vieler Anbieter auf einen Blick
Der Rechner wird von der financeAds GmbH & Co. KG bereitgestellt. Mit dem Klick wird er von deren Server geladen, dabei wird unter anderem deine IP-Adresse übertragen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
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Darauf solltest du achten
- Ist die Kontoführung wirklich kostenlos – oder nur mit Mindestgeldeingang?
- Welche Karte gibt es: Girocard, Debitkarte oder beides – und was kostet sie?
- Wie und wo kommst du kostenlos an Bargeld?
- Wie hoch sind Dispo- und Überziehungszins?
- Brauchst du eine Filiale oder reicht Online-Banking mit App?
Welche Kosten hat ein Girokonto?
Viele Banken haben in den letzten Jahren Gebühren eingeführt oder erhöht. Achte im Vergleich auf alle Kosten, nicht nur auf die Kontoführung:
- Kontoführungsgebühr: monatlicher Grundpreis. Manche Banken verlangen nichts, wenn ein bestimmter Geldeingang pro Monat kommt.
- Kartengebühren: Die Girocard oder Debitkarte kann extra kosten, ebenso eine Kreditkarte oder eine Zweitkarte.
- Bargeld: Kostenlos meist nur an den eigenen Automaten oder im Verbund der Bank, teils mit Limit pro Monat. An fremden Automaten können Gebühren anfallen. Viele Supermärkte zahlen beim Einkauf auch Bargeld aus.
- Einzelpreise: etwa für beleghafte Überweisungen, Daueraufträge oder Kontoauszüge per Post.
Direktbanken ohne Filialen sind meist günstiger als Filialbanken, weil Miete und Personal für Geschäftsstellen wegfallen. Dafür bekommst du Beratung nur per Telefon, Chat oder App.
Girocard, Debitkarte oder Kreditkarte?
Zum Girokonto gehört eine Bankkarte. Lange war das in Deutschland die Girocard (früher EC-Karte). Viele Banken geben inzwischen stattdessen oder zusätzlich eine Debitkarte von Visa oder Mastercard aus. Sie funktioniert auch beim Online-Shopping und im Ausland. Der Betrag wird wie bei der Girocard sofort vom Konto abgebucht.
Eine echte Kreditkarte sammelt die Umsätze und bucht sie einmal im Monat ab. Sie wird zum Beispiel von manchen Autovermietungen für die Kaution verlangt. Mehr dazu im Kreditkarten-Vergleich.
Dispozins und Überziehungszins
Mit dem Dispositionskredit kannst du dein Konto bis zu einem vereinbarten Rahmen überziehen. Das ist bequem, aber teuer: Die Dispozinsen liegen oft im zweistelligen Prozentbereich. Gehst du über den Rahmen hinaus, kann zusätzlich ein noch höherer Überziehungszins anfallen.
Der Dispo ist nur für kurze Engpässe gedacht. Nutzt du ihn dauerhaft, ist ein Ratenkredit zur Ablösung meist deutlich günstiger.
Guthabenzinsen gibt es auf Girokonten selten. Für Rücklagen ist ein Tagesgeldkonto besser.
Echtzeitüberweisung und Empfängerprüfung
Banken in der Eurozone müssen Echtzeitüberweisungen anbieten, und zwar nicht teurer als normale Überweisungen. Das Geld ist damit innerhalb von Sekunden beim Empfänger, auch am Wochenende.
Vor jeder Überweisung prüft die Bank außerdem, ob Name und IBAN des Empfängers zusammenpassen (Empfängerüberprüfung). Passt der Name nicht, bekommst du einen Hinweis und kannst die Überweisung noch abbrechen. Das schützt vor Tippfehlern und Betrug.
So wechselst du dein Girokonto
Ein Kontowechsel ist einfacher als viele denken. Banken sind gesetzlich zur Kontowechselhilfe verpflichtet (Zahlungskontengesetz). Die neue Bank informiert auf deinen Auftrag hin die Zahlungspartner, überträgt Daueraufträge und kann das alte Konto auflösen. Viele Banken bieten dafür zusätzlich einen digitalen Wechselservice an, der deine Lastschriften automatisch erkennt.
- Neues Konto eröffnen und Identität bestätigen.
- Kontowechselservice nutzen oder Arbeitgeber, Vermieter und Verträge selbst informieren.
- Altes Konto noch einige Wochen parallel laufen lassen, bis alle Buchungen umgestellt sind.
- Altes Konto kündigen, Restguthaben überweisen.
Hinweise für Schüler, Studenten und Selbstständige
- Kinder und Schüler: Ein Konto für Minderjährige eröffnen die Eltern. Es läuft auf Guthabenbasis, ein Dispo ist nicht möglich.
- Studenten und Azubis: Viele Banken bieten kostenlose Modelle. Meist musst du regelmäßig eine Immatrikulationsbescheinigung oder den Ausbildungsvertrag einreichen. Prüfe, was nach dem Abschluss mit dem Konto passiert.
- Selbstständige und Freiberufler: Ein eigenes Geschäftskonto ist für Einzelunternehmer nicht Pflicht. Ein zweites Konto macht die Trennung von privaten und geschäftlichen Zahlungen aber einfacher. Manche Banken schließen die geschäftliche Nutzung von Privatkonten in ihren Bedingungen aus.
Jeder Mensch mit Wohnsitz in der EU hat übrigens Anspruch auf ein Basiskonto, auch ohne positive Schufa. Und jedes Girokonto kann in ein Pfändungsschutzkonto (P-Konto) umgewandelt werden.
Häufige Fragen: Girokonto
Gibt es noch komplett kostenlose Girokonten?
Ja, vor allem bei Direktbanken. Oft hängt die kostenlose Kontoführung aber an Bedingungen wie einem monatlichen Geldeingang oder einem Mindestalter. Der Rechner zeigt die Bedingungen der einzelnen Konten.
Gilt eine Kontoeröffnungsprämie nur für Neukunden?
Ja. Als Neukunde gilt meist, wer in den letzten Monaten kein Konto bei der Bank hatte. Die genaue Frist und die Bedingungen für die Prämie, etwa ein bestimmter Gehaltseingang, legt jede Bank selbst fest.
Wird bei der Kontoeröffnung die Schufa abgefragt?
In der Regel ja. Die Bank meldet die Kontoeröffnung an die Schufa. Ein Girokonto selbst verschlechtert deinen Score nicht. Ein Dispo oder eine Kreditkarte gibt es aber nur bei ausreichender Bonität.
Kann ich mehrere Girokonten haben?
Ja, das ist erlaubt und kann sinnvoll sein, etwa ein Konto für Fixkosten und eines für den Alltag. Achte nur darauf, dass nicht doppelte Gebühren anfallen.
So vergleichen wir
Die Angebote im Rechner stammen von unserem Partner financeAds und werden laufend aktualisiert. Unsere Ratgebertexte schreiben wir selbst und prüfen Steuer- und Rechtsangaben anhand offizieller Quellen. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und keine individuelle Beratung. Konditionen können sich jederzeit ändern – maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Anbieters.