Krypto-Vergleich
Bitcoin, Ethereum und andere Kryptowährungen kannst du bei Kryptobörsen, Brokern und inzwischen auch bei vielen Banken kaufen. Im Rechner vergleichst du Gebühren und Angebot. Darunter erklären wir, worauf es bei Sicherheit und Steuern ankommt.
- Risiko
- sehr hoch, Totalverlust möglich
- Einlagensicherung
- nein
- Steuerfrei nach
- 1 Jahr Haltedauer
- Zulassung in der EU
- MiCA-Lizenz
Krypto-Rechner
Aktuelle Angebote vieler Anbieter auf einen Blick
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Werbehinweis: Der Vergleich enthält Partnerlinks. Schließt du über einen Link einen Vertrag ab, erhalten wir eine Provision. An deinem Preis ändert das nichts.
Darauf solltest du achten
- Hat der Anbieter eine Zulassung nach MiCA?
- Wie hoch sind Handelsgebühr und Spread zusammen?
- Was kostet die Auszahlung in Euro oder auf eine eigene Wallet?
- Kannst du deine Coins auf eine eigene Wallet übertragen?
- Bekommst du eine Steuerübersicht über deine Käufe und Verkäufe?
Vorab: Kryptowährungen sind hochriskant
Kurse von Kryptowährungen schwanken extrem. Verluste von 50 % und mehr innerhalb weniger Monate gab es immer wieder. Anders als bei Tages- oder Festgeld gibt es keine Einlagensicherung, und hinter einem Coin stehen keine Unternehmensgewinne oder Zinsen. Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst, und nur einen kleinen Teil deines Vermögens.
Börse, Broker oder Bank?
- Kryptobörse: Hier handeln Käufer und Verkäufer direkt miteinander. Meist große Auswahl und niedrige Handelsgebühren, die Bedienung ist aber komplexer.
- Krypto-Broker und Apps: Du kaufst direkt beim Anbieter zu einem festen Preis. Das ist einfach, die Kosten stecken aber oft im Spread, also dem Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis.
- Banken und Online-Broker: Viele bieten Krypto-Handel inzwischen in der Banking-App oder im Depot an. Bequem, aber die Auswahl ist meist kleiner und eine Auszahlung auf eine eigene Wallet oft nicht möglich.
- Krypto-ETPs: Wertpapiere, die den Kurs einer Kryptowährung abbilden, handelbar im normalen Depot. Für sie gelten andere Steuerregeln als für direkt gehaltene Coins.
Gebühren richtig vergleichen
Achte nicht nur auf die ausgewiesene Handelsgebühr. Oft ist der Spread der größere Kostenpunkt – er steht nicht in der Gebührenliste, sondern steckt im Kurs. Dazu kommen Gebühren für Ein- und Auszahlungen in Euro und für Übertragungen auf eine externe Wallet (Netzwerkgebühren). Vergleiche am besten, wie viel Euro du für einen bestimmten Betrag Bitcoin insgesamt bezahlst.
Sicherheit und Regulierung
Seit der EU-Verordnung MiCA (Markets in Crypto-Assets) brauchen Anbieter von Krypto-Dienstleistungen in der EU eine Zulassung. Die Übergangsfristen sind ausgelaufen. Die Zulassung schreibt unter anderem vor, dass Kundengelder getrennt vom Vermögen des Anbieters verwahrt werden. Ob ein Anbieter zugelassen ist, kannst du in der Datenbank der europäischen Wertpapieraufsicht ESMA oder bei der BaFin prüfen.
Lässt du Coins beim Anbieter liegen, vertraust du ihm die Verwahrung an. Mit einer eigenen Wallet hast du selbst die Kontrolle – musst dann aber auch selbst auf Zugangsdaten und Wiederherstellungsphrase aufpassen. Geht sie verloren, sind die Coins weg.
Sichere dein Konto immer mit Zwei-Faktor-Authentifizierung ab. Seriöse Anbieter fragen nie nach deinen Passwörtern oder deiner Wiederherstellungsphrase. Versprechen von garantierten Renditen sind ein klares Warnsignal für Betrug.
Steuern auf Kryptowährungen
Direkt gehaltene Kryptowährungen gelten in Deutschland steuerlich als private Wirtschaftsgüter. Es gelten die Regeln für private Veräußerungsgeschäfte:
- Verkaufst oder tauschst du Coins nach mehr als einem Jahr Haltedauer, ist der Gewinn steuerfrei.
- Verkaufst du innerhalb eines Jahres, wird der Gewinn mit deinem persönlichen Steuersatz besteuert. Gewinne bleiben steuerfrei, wenn sie insgesamt unter 1.000 € im Jahr liegen (Freigrenze: Liegst du darüber, ist der ganze Betrag steuerpflichtig).
- Auch der Tausch einer Kryptowährung in eine andere zählt als Verkauf.
- Einnahmen aus Staking oder Lending werden als sonstige Einkünfte besteuert.
Für Krypto-ETPs im Depot gilt dagegen in der Regel die Abgeltungsteuer, ganz ohne Haltefrist. Bewahre alle Abrechnungen auf. Viele Anbieter stellen einen Steuerreport bereit.
Häufige Fragen: Krypto
Wie viel sollte ich in Kryptowährungen investieren?
Nur einen kleinen Teil deines Vermögens und nur Geld, das du langfristig nicht brauchst und dessen Totalverlust du verkraften kannst. Notgroschen und Altersvorsorge gehören nicht in Kryptowährungen.
Ist mein Geld bei einer Kryptobörse geschützt?
Coins sind nicht durch die Einlagensicherung geschützt. Zugelassene Anbieter müssen Kundenvermögen zwar getrennt verwahren, ein Restrisiko bleibt aber, etwa durch Hackerangriffe.
Kann ich Bitcoin per Sparplan kaufen?
Ja, viele Anbieter und Broker bieten Krypto-Sparpläne an. Achte auf die Kosten pro Ausführung, die bei kleinen Raten stark ins Gewicht fallen können.
Muss ich Kryptowährungen in der Steuererklärung angeben?
Ja, steuerpflichtige Gewinne aus Verkäufen innerhalb der Haltefrist und Einnahmen aus Staking gehören in die Steuererklärung (Anlage SO). Verkäufe nach mehr als einem Jahr sind steuerfrei.
So vergleichen wir
Die Angebote im Rechner stammen von unserem Partner financeAds und werden laufend aktualisiert. Unsere Ratgebertexte schreiben wir selbst und prüfen Steuer- und Rechtsangaben anhand offizieller Quellen. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und keine individuelle Beratung. Konditionen können sich jederzeit ändern – maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Anbieters.