Festgeld-Vergleich
Beim Festgeld legst du Geld für eine feste Zeit an und bekommst dafür einen festen Zins. Im Rechner wählst du Betrag und Laufzeit und siehst sofort, welche Bank am meisten zahlt.
- Laufzeit
- fest, meist 3 Monate bis 10 Jahre
- Zinsen
- fest für die ganze Laufzeit
- Einlagensicherung
- bis 100.000 € pro Bank
- Verfügbarkeit
- erst zum Laufzeitende
Festgeld-Rechner
Aktuelle Angebote vieler Anbieter auf einen Blick
Der Rechner wird von der financeAds GmbH & Co. KG bereitgestellt. Mit dem Klick wird er von deren Server geladen, dabei wird unter anderem deine IP-Adresse übertragen. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.
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Darauf solltest du achten
- Brauchst du das Geld sicher nicht vor Ende der Laufzeit?
- Werden die Zinsen jährlich oder erst am Ende ausgezahlt?
- Verlängert sich das Festgeld automatisch, wenn du nichts tust?
- Wie gut ist die Einlagensicherung im Land der Bank?
- Gibt es eine Mindestanlage?
Was ist Festgeld?
Festgeld (auch Termingeld) ist eine Geldanlage mit fester Laufzeit und festem Zins. Du zahlst einen Betrag einmal ein, die Bank zahlt dir dafür bis zum Ende der Laufzeit den vereinbarten Zins. Steigen oder fallen die Marktzinsen in der Zwischenzeit, ändert das an deinem Zins nichts.
Der Preis dafür: Während der Laufzeit kommst du in der Regel nicht an dein Geld. Eine vorzeitige Kündigung ist meist ausgeschlossen. Nur wenige Angebote erlauben sie, und dann meist mit Zinsabschlag.
Welche Laufzeit ist die richtige?
Die Laufzeit sollte zu deinem Plan passen. Lege nur Geld fest an, das du bis zum Ende sicher nicht brauchst. Der Notgroschen gehört aufs Tagesgeldkonto.
- 3 bis 12 Monate: für Geld, das du bald brauchst, etwa für eine geplante Anschaffung. Kurze Laufzeiten sind flexibel, bringen aber oft etwas weniger Zins.
- 1 bis 3 Jahre: überschaubar und planbar. Gut, um einen Teil der Rücklagen besser zu verzinsen.
- Ab 4 Jahren: nur für Geld, auf das du lange verzichten kannst. Du sicherst dir den Zins, kannst aber nicht reagieren, falls die Zinsen steigen.
Längere Laufzeiten bringen nicht automatisch mehr Zinsen. Je nach Zinsumfeld zahlen Banken für kurze Laufzeiten teils genauso viel oder sogar mehr. Ein Blick in den Rechner mit verschiedenen Laufzeiten lohnt sich deshalb.
Die Zinstreppe
Statt alles auf eine Laufzeit zu setzen, kannst du den Betrag aufteilen, zum Beispiel auf ein, zwei, drei und vier Jahre. Jedes Jahr wird ein Teil frei. Den kannst du dann zu den aktuellen Zinsen neu anlegen oder für andere Zwecke nutzen. So bleibst du flexibler und verteilst das Zinsrisiko.
Jährliche Zinszahlung oder am Laufzeitende?
Bei Laufzeiten bis zu einem Jahr werden die Zinsen meist am Ende gezahlt. Bei längeren Laufzeiten unterscheiden sich die Angebote:
- Jährliche Auszahlung: Die Zinsen gehen jedes Jahr auf dein Referenzkonto. Du kannst den Sparerpauschbetrag jedes Jahr nutzen.
- Mit Zinseszins (thesaurierend): Die Zinsen werden jährlich dem Festgeld gutgeschrieben und mitverzinst.
- Auszahlung am Laufzeitende: Alle Zinsen kommen auf einmal. Dadurch kann in diesem Jahr der Sparerpauschbetrag überschritten werden, sodass mehr Steuern anfallen.
Sicherheit und Steuern
Festgeld ist wie Tagesgeld durch die gesetzliche Einlagensicherung bis 100.000 € pro Kunde und Bank geschützt. Tages- und Festgeld bei derselben Bank werden dabei zusammengerechnet.
Zinsen sind Kapitalerträge und werden mit 25 % Abgeltungsteuer plus Soli und gegebenenfalls Kirchensteuer besteuert. Bis zum Sparerpauschbetrag von 1.000 € (2.000 € für Paare) bleiben sie steuerfrei, wenn du einen Freistellungsauftrag erteilst. Bei ausländischen Banken musst du die Zinsen meist selbst in der Steuererklärung angeben.
Was passiert am Ende der Laufzeit?
Bei vielen Banken wird das Geld samt Zinsen am Ende automatisch auf dein Referenzkonto überwiesen. Manche Banken verlängern das Festgeld aber automatisch zu den dann gültigen Konditionen, wenn du nicht rechtzeitig widersprichst. Prüfe das vor dem Abschluss und trage dir das Laufzeitende in den Kalender ein.
Häufige Fragen: Festgeld
Kann ich Festgeld vorzeitig kündigen?
In der Regel nicht. Das Geld ist für die vereinbarte Laufzeit fest angelegt. Einige wenige Angebote erlauben eine vorzeitige Kündigung, dann meist mit geringerem Zins. Lies dazu die Bedingungen des Angebots.
Gibt es Festgeld mit Sparplan?
Nein. Festgeld ist eine Einmalanlage. Wer regelmäßig sparen will, nutzt dafür ein Tagesgeldkonto oder einen Sparplan im Depot und legt bei Bedarf neue Festgelder an.
Lohnt sich Festgeld, wenn die Zinsen steigen könnten?
Dann sind kürzere Laufzeiten oder eine Zinstreppe sinnvoll. So bist du nicht lange an einen Zins gebunden und kannst frei werdendes Geld zu höheren Zinsen neu anlegen.
Zahlen Banken einen Bonus für Festgeld?
Manchmal. Prämien sind oft an Mindestbeträge oder Mindestlaufzeiten gebunden. Entscheidend sollte trotzdem der Zins über die ganze Laufzeit sein.
So vergleichen wir
Die Angebote im Rechner stammen von unserem Partner financeAds und werden laufend aktualisiert. Unsere Ratgebertexte schreiben wir selbst und prüfen Steuer- und Rechtsangaben anhand offizieller Quellen. Die Inhalte sind allgemeine Informationen und keine individuelle Beratung. Konditionen können sich jederzeit ändern – maßgeblich sind die Angaben des jeweiligen Anbieters.